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Glitzerndes Wasser und Kinderlachen mit einem Pool

Kinderlachen mit einem Pool

Es gibt dieses eine Geräusch, das den Sommer perfekt macht: das helle Lachen von Kindern, das sich mit dem sanften Plätschern von Wasser vermischt. Für uns Mamas ist der eigene Pool im Garten ein Ort, der zum privaten Abenteuererleben wird und wo Erinnerungen entstehen.  In einer Welt, die sich immer schneller dreht, können wir hier als Familie wieder ganz im Moment ankommen.

Warum Kinder das Wasser lieben

Haben wir uns nicht alle schon einmal gefragt, warum Kinder, und auch wir selbst, fast magisch vom Wasser angezogen werden? Die Wissenschaft liefert uns hier eine ebenso logische wie faszinierende Antwort: Unsere ersten neun Lebensmonate verbringen wir geborgen im Fruchtwasser der Gebärmutter. Dieses Schweben, die sanfte Wärme und das rhythmische Rauschen sind unsere allerersten Sinneserfahrungen. Wenn Sie einen Pool bauen und ein Kind ins Wasser gleitet, aktiviert das eine Art „zelluläres Gedächtnis“. Es ist ein tiefes Gefühl von Urvertrauen und Behütetsein.

Wasser bedeutet für Kinder nicht nur Spiel und Spaß, sondern auch eine Rückkehr zu einem Zustand vollkommener Entspannung. Diese pränatale Verbindung erklärt, warum dieses Element so eine beruhigende, fast heilende Wirkung auf die Psyche hat. Es fördert die sensorische Entwicklung und hilft den Kleinen, ihren eigenen Körper in der Schwerelosigkeit ganz neu wahrzunehmen.

Glücklicherweise bleibt diese tiefe Prägung ein Leben lang in uns allen verankert und ist nicht nur den Kleinen vorbehalten. Die moderne Forschung spricht hier vom sogenannten „Blue Mind“-Phänomen: Sobald wir uns im oder am Wasser aufhalten, schaltet unser Gehirn automatisch in einen meditativen Ruhezustand. Die Schwerelosigkeit und die akustische Ruhe im Becken triggern auch bei uns Erwachsenen unbewusst jene Areale, die für Sicherheit und maximale Entspannung zuständig sind, und wirken so wie ein biologischer Reset-Knopf für unser Stresslevel.

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Urlaub im eigenen Garten

Urlaub im eigenen Garten

Der größte Vorteil eines eigenen Pools ist die Freiheit und Zeit, die diese mit sich bringt. Vorbei sind die Tage mit dem Packen von riesigen Strandtaschen, stressiger Parkplatzsuche am Freibad und der Frage, ob man noch ein schattiges Plätzchen findet. Die Sommerferien finden einfach auf der eigenen Terrasse statt. Während die Kinder stundenlang Tauchspiele erfinden, Meerjungfrau spielen oder ihre ersten Schwimmversuche wagen, können wir Mamas entspannt vom Beckenrand oder dem Küchenfenster aus zusehen und nebenbei noch den ein oder anderen Task erledigen. Ein Pool verwandelt den Garten in ein Ferienresort. Es sind diese ungeplanten Nachmittage, an denen andere Kinder kommen und aus einem normalen Dienstag plötzlich das Highlight der Woche wird, die das Familienleben so bereichern. Oder ein Freitagabend, an dem man ein Zelt im Garten aufschlägt und mit den Kleinen Zelten geht.

Sicherheit geht vor

So schön Badespaß auch ist, das Thema Sicherheit steht für uns Mamas immer an erster Stelle. Einen Pool im Garten zu haben, bedeutet Verantwortung. Eine stabile Poolabdeckung ist dabei das A und O. Moderne Rollladensysteme sind oft so belastbar, dass sie sogar das Gewicht eines Kindes tragen könnten. Zusätzlich gibt es Sicherheitszäune oder Alarmsysteme, die bei Wellenbewegung anschlagen. Das klingt jetzt wie ein Hochsicherheitstrakt, kann aber ästhetisch und unauffällig gestaltet werden: Beispielsweise ein erhöhter Pool, in den die Kleinen ohne Leiter nicht gelangen können, oder ein Zaun aus Glas, der sich optisch dezent in das Gartenbild einfügt sind einige Beispiele.

Doch am wichtigsten ist die Gewöhnung ans Wasser: Ein Pool im eigenen Garten ist eine gute Gelegenheit, Kindern schon früh den respektvollen Umgang mit dem Element beizubringen und ihre Schwimmfähigkeiten spielerisch zu festigen.

Salzwasser ist sanft zur Kinderhaut

Gerade bei empfindlicher Kinderhaut machen wir uns oft Gedanken über die Wasserqualität. Hier ist die moderne Salzwasser-Elektrolyse ein echter Segen für Familien. Im Gegensatz zu herkömmlichen Chlortabletten, die oft zu brennenden roten Augen und trockener, juckender Haut führen, fühlt sich Salzwasser fast seidig an. Der Salzgehalt ist dabei so gering, dass man ihn kaum schmeckt – er liegt weit unter dem des Meeres. Für Kinder bedeutet das: stundenlanges Tauchen ohne Taucherbrille, ohne dass die Augen und Schleimhäute danach gereizt sind.

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Redaktion